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Protealis erhält VLAIO-Förderung zur Skalierung seiner hochinnovativen Saatgut-Impftechnologie

16 Dec 2025

Beschleunigte Skalierung der Saatgut-Impfinnovation ebnet den Weg für den einfachen Anbau von ertragreicher Soja in Europa

Gent (Belgien), 16. Dezember 2025 – Protealis, der Spezialist für die Züchtung leistungsstarker Leguminosen in Europa, gab heute bekannt, dass das Unternehmen eine neue Förderung von der VLAIO, der Flämischen Agentur für Innovation und Unternehmertum, erhalten hat. Die Förderung unterstützt das Projekt RhizoScale, das darauf abzielt, die Skalierung der hochinnovativen Soja-Saatgut-Impftechnologie MagNfix™ von Protealis zu beschleunigen. Ziel ist es, europäischen Landwirten den einfachen Anbau von ertragreichem und proteinreichem Soja zu ermöglichen.

Benjamin Laga, CEO von Protealis, erklärte:Diese Unterstützung durch die VLAIO ist entscheidend, um sowohl unser Team als auch unsere Produktionskapazitäten zu skalieren, während wir unser innovatives Soja-Saatgutimpfmittel MagNfix™ auf den Markt bringen. Sie ermöglicht es uns, unsere kommerziellen Aktivitäten zu beschleunigen, sodass europäische Landwirte schneller von einer einfach anzuwendenden und hochwirksamen Lösung profitieren können, die eine zuverlässigere Stickstofffixierung sowie höhere Erträge und Proteingehalte unterstützt.“

Derzeit werden jährlich mehr als 34 Millionen Tonnen Soja nach Europa importiert , hauptsächlich aus Brasilien, Argentinien und den USA. Das wachsende Nahrungs- und Futtermittelangebot macht Europa stark abhängig von Sojaimporten und den damit verbundenen Kosten. Der lokale Sojaanbau in Europa war historisch schwierig – unter anderem aufgrund langer Tageslichtperioden und des fehlenden natürlichen Vorkommens von Bradyrhizobium-Bakterien in europäischen Böden. Sojapflanzen benötigen diese Bakterien, um atmosphärischen Stickstoff effektiv aufzunehmen und in den Wurzelknöllchen in eine für das Pflanzenwachstum nutzbare Form umzuwandeln. Ohne diese Bakterien bleiben die Erträge gering.

In den vergangenen zehn Jahren ist die Sojaanbaufläche in Europa dennoch kontinuierlich gewachsen, angetrieben durch die Einführung leistungsstärkerer Sorten, die an europäische Anbaubedingungen angepasst sind. Die derzeitigen Methoden der Impfung von Sojasaatgut liefern jedoch auf Betriebsebene noch immer keine konstanten Ergebnisse. Unabhängig davon, ob sie in der Saatgutaufbereitung oder direkt auf dem Betrieb angewendet werden, basieren viele bestehende Lösungen auf Bakterienstämmen, die nicht an lokale Böden angepasst sind, sich nur schwer lagern oder transportieren lassen und ungleichmäßig ausgebracht werden. Zudem verfügen die meisten Impfmittel über eine sehr kurze Haltbarkeit: Die lebenden Bakterien müssen ein bis zwei Tage vor der Aussaat angewendet werden, da sie sonst rasch an Wirksamkeit verlieren. Diese Einschränkungen machen eine professionelle und großflächige Impfung unpraktisch und begrenzen das Ertrags- und Proteinpotenzial, das Landwirte erreichen können.

Die Saatgutimpftechnologie  MagNfix™ von Protealis unterscheidet sich durch den Einsatz eines einzigartigen Sets lokal angepasster Bradyrhizobium-Bakterienstämme, die auch unter den gemäßigten klimatischen Bedingungen Westeuropas biologisch aktiv bleiben. Entscheidend ist, dass die Impfung als „ready-to-sow“-Lösung angeboten wird, die die heute üblichen, aufwendigen Imfpungssschritte ersetzt und einen einfachen, praxisgerechten Ansatz für Landwirte bietet. Nach mehreren Jahren von Tests und Feldversuchen, die im Vergleich zu bestehenden Inokulationsprodukten konsistente Verbesserungen bei Ertrag und Proteingehalt gezeigt haben, ist Protealis nun bereit, diese Lösung zu skalieren. Das Unternehmen erweitert derzeit sein Team und bereitet die industriellen Aktivitäten vor, die erforderlich sind, um diese einzigartige Soja-Saatgut-Impftechnologie in großem Maßstab zu produzieren.

Die Sojaproduktion in Europa erreichte im Jahr 2024 rund 3,0 Millionen Tonnen, womit Soja die wichtigste pflanzliche Proteinquelle vor Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen  darstellt. Die Nachfrage nach lokal produziertem, gentechnikfreiem Soja steigt in Europa weiter an – getrieben durch das Wachstum pflanzenbasierter Lebensmittelmärkte, Nachhaltigkeitsziele und hohe Importkosten. Dieser Trend steht in direktem Einklang mit der Mission von Protealis: Seit seiner Gründung im April 2021 hat das Unternehmen rasch ein Portfolio leistungsstarker, frühreifer Sojasorten aufgebaut, die speziell für die kühleren Regionen Nord- und Mitteleuropas geeignet sind.

                                                                                                            *** ENDE ***

Weitere Informationen:

Renate Degrave, Leiterin Kommunikation & Marketing Protealis
renate.degrave@protealis.com 
+32 471 53 60 64

 

Über Protealis

Protealis entwickelt hochwertiges Pflanzenproteinsaatgut und Saatguttechnologien, die für die europäischen Böden und das Klima optimiert sind. Als Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft möchte Protealis den europäischen Landwirten nachhaltige und widerstandsfähige Alternativen zu herkömmlichen Proteinquellen bieten, indem es Saatgutlösungen für Leguminosen entwickelt, die den Ernteertrag und den Proteingehalt erhöhen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck minimieren. Indem das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach mehr pflanzlichen Proteinquellen befriedigt, will es einen Beitrag zu nachhaltigeren Lebensmittelsystemen leisten. Heute ist Protealis ein Unternehmen in der kommerziellen Phase mit neun frühreifen Sojasorten, die derzeit am Markt sind und in Belgien, Frankreich, Deutschland und der Ukraine zugelassen sind. Die Ukraine stellt einen bedeutenden Wachstumsmarkt dar: Die Sojaanbaufläche soll bis 2025 auf 2,3–2,4 Millionen Hektar anwachsen, bei einer prognostizierten Produktion von 5,7–5,8 Millionen Tonnen (Donau Soja, 2025). Parallel dazu treibt das Unternehmen sein Zuchtprogramm für Gelberbsen innerhalb seiner Entwicklungspipeline zügig voran. Protealis hat seinen Hauptsitz im Biotechnologie-Cluster in Gent, Belgien. Weitere Informationen: https://www.protealis.com/de, LinkedIn oder facebook.

 

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