Protealis startet strategische Zusammenarbeit mit der University of Guelph (Kanada) zur Stärkung seiner Soja-Züchtung
Partnerschaft beschleunigt Entwicklung von Premium-Nicht-GVO-Sojasaatgut für europäische Landwirte
Gent (Belgien), 21. Januar 2026 – Protealis, der europäische Spezialist für Nicht-GVO-Leguminosensaatgut und Saatguttechnologien, gibt heute eine strategische Zusammenarbeit mit der University of Guelph in Ontario (Kanada) bekannt. Die Vereinbarung räumt Protealis weltweite Rechte ein, Sojasorten aus dem Züchtungsprogramm der University of Guelph zu testen, auszuwählen und zu vermarkten. Durch die Kooperation erweitert Protealis sein dynamisch wachsendes Soja-Portfolio um Genetik mit späterer Reifegruppen sowie zusätzlichen Qualitäten für den Lebensmittelbereich. Damit ergänzt das Unternehmen gezielt sein bestehendes Angebot frühreifer, für Europa entwickelter Sojasorten.
Im Rahmen der Zusammenarbeit erhält Protealis exklusiven Zugang zu ausgewählten Soja-Genetiken für Prüfung und Kommerzialisierung. Dies ermöglicht eine gezielte Ausweitung der Züchtungspipeline über die bisherigen frühreifen Sortengruppen (00 bis 0000) hinaus und die Entwicklung von Sojasorten, die an wärmere europäische Anbauregionen angepasst sind.
„Diese Zusammenarbeit mit der University of Guelph ist ein bedeutender Meilenstein für Protealis. Die Kombination weltweit anerkannter Soja-Genetik mit unserer Expertise in europäischer Züchtung und Saatguttechnologie versetzt uns in die Lage, zusätzliche Klimazonen in Europa abzudecken und zugleich die Anforderungen der Landwirte sowie des wachsenden europäischen Lebensmittelmarktes an ertragsstarke, proteinreiche und Nicht-GVO-Sojasorten zu erfüllen“, erklärt Benjamin Laga, CEO von Protealis.
David Buckeridge, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Protealis, ergänzt: „Die University of Guelph zählt zu den führenden Forschungseinrichtungen Kanadas und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Sojazüchtung. Diese Partnerschaft beschleunigt unseren Weg, eine der umfassendsten Züchtungspipelines für klimaangepasste Sojasorten in Europa aufzubauen.“
Die University of Guelph ist bekannt für die größte Konzentration von Pflanzenwissenschaftlern in Kanada, eine hochmoderne Forschungsinfrastruktur sowie jahrzehntelange Spitzenleistungen in der Sojazüchtung. Ihre Genetik gilt international als besonders zuverlässig und qualitativ hochwertig. Kanada selbst ist ein etablierter Soja-Standort mit einer jährlichen Produktion von rund 7,6 Millionen Tonnen[1] und zählt dank seiner langjährigen Züchtungskompetenz zu den bedeutenden Sojaproduzenten weltweit.
Dr. Istvan Rajcan, Ph.D., Professor für Soja-Züchtung und -Genetik am Department of Plant Agriculture der University of Guelph, erklärt: „Protealis bringt umfassende Erfahrung in der Anpassung von Soja-Genetik an europäische Anbaubedingungen mit, verbunden mit innovativer Arbeit in der Saatgut-Inokulation und der Leguminosenzüchtung. Diese Zusammenarbeit erlaubt es uns, komplementäre Stärken zu bündeln und die Entwicklung von Nicht-GVO-Sojasorten voranzutreiben, die den agronomischen, qualitativen und reifezeitlichen Anforderungen der europäischen Anbauregionen entsprechen.“
Europa importiert jährlich mehr als 34 Millionen Tonnen Soja, überwiegend aus Brasilien, Argentinien und den USA. Das Wachstum der Lebensmittel- und Futtermittelmärkte in Verbindung mit steigenden Importkosten unterstreicht den Bedarf an leistungsfähigen, lokal erzeugten Sojasorten für den europäischen Markt.
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Weitere Informationen:
Renate Degrave, Leiterin Kommunikation & Marketing Protealis
renate.degrave@protealis.com | +32 471 53 60 64
Über Protealis
Protealis entwickelt hochwertiges Leguminosensaatgut und Saatguttechnologien, die für die europäischen Böden und das Klima optimiert sind. Als Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft möchte Protealis den europäischen Landwirten nachhaltige und widerstandsfähige Alternativen zu herkömmlichen Proteinquellen bieten, indem es Saatgutlösungen für Leguminosen entwickelt, die den Ernteertrag und den Proteingehalt erhöhen und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck minimieren. Indem das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach mehr pflanzlichen Proteinquellen befriedigt, will es einen Beitrag zu nachhaltigeren Lebensmittelsystemen leisten. Heute ist Protealis ein Unternehmen in der frühen kommerziellen Phase mit neun frühreifen Sojasorten, die derzeit am Markt sind und in Belgien, Frankreich, Deutschland und der Ukraine zugelassen sind. Parallel dazu treibt das Unternehmen sein Zuchtprogramm für Gelberbsen innerhalb seiner Entwicklungspipeline zügig voran. Protealis hat seinen Hauptsitz im Biotechnologie-Cluster in Gent, Belgien. Weitere Informationen: https://www.protealis.com/de, LinkedIn oder facebook.
Über The University of Guelph
Die University of Guelph zählt zu den führenden, forschungsstarken Universitäten Kanadas. Gegründet im Jahr 1964, baut die Universität auf eine über 150-jährige Tradition von Innovation und Exzellenz auf, die auf ihre Gründungseinrichtungen zurückgeht: das Ontario Veterinary College, das Ontario Agricultural College (bereits 1874 gegründet) sowie das Macdonald Institute. Heute betreiben die acht Fakultäten der Universität Spitzenforschung und -lehre in einem breiten Spektrum an Disziplinen, darunter die Natur- und Lebenswissenschaften, Wirtschaft, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Agrar- und Veterinärwissenschaften. Die University of Guelph ist tief in den Agrarwissenschaften verwurzelt und verfügt über eine langjährige Tradition in der Pflanzenzüchtung, einschließlich mehrerer Jahrzehnte Erfahrung in der Sojazüchtung und Sortenentwicklung. Weitere Informationen unterhttps://www.uoguelph.ca/.
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